Naturfreundehäuser bieten viel Natur für wenig Geld. Die Häuser, die dem Fachverband angeschlossen sind, sorgen zudem für die Weiterentwicklung einer Gastronomie, die sich nicht am „grand luxe", sondern am Mass der einfachen Dinge des Lebens orientiert. Unsere Häuser stehen für alle offen (Mitglieder und Nichtmitglieder). Familien, Kinder und Jugendliche sind besonders willkommen!

 

Aber wer sind wir denn eigentlich? Der Ursprung der Naturfreunde-Bewegung reicht zurück ins Jahr 1895. Im Sinne einer Selbsthilfe-Organisation gründeten damals sozialistisch gesinnte Arbeiter in Wien den Touristen-Verein der Naturfreunde.

 

Die ersten Naturfreunde-Sektionen der Schweiz entstanden 1905 in Zürich, Luzern, Bern und Davos. Im Jahr 1912 bauten Naturfreunde am Säntis eine erste NF-Hütte. Ab 1920 wurde der Hüttenbau intensiviert, es entstanden die NF-Häuser Flühli (Entlebuch) Gorneren (Kiental), Reutsperre (Rosenlaui), Cristolais (Engadin). Im 1925 einigten sich die Schweizer Naturfreunde auf den Namen „Touristenverein – die Naturfreunde“. Während der Wirtschaftskrise der 1930er Jahren fanden zahlreiche Arbeitslose und Emigranten günstige oder kostenlose Aufnahme in den Naturfreundehäusern.

 

Heute sind die Naturfreunde ein Verband mit Sektionen (Ortsgruppen) der zur gemeinsamen Bewegung und Begegnung animiert. Dies erfolgt durch Aktivitäten (Wanderungen, Klettererlebnisse, Skitouren, Fauna und Flora erleben, usw.) und unsere Naturfreundehäuser. Naturfreunde pflegen einen vernünftigen Tourismus. Sie pflegen das Miteinander und Füreinander. Und Naturfreunde engagieren sich für einen gesunden Lebensraum. Als national agierender Verband verfügen die Naturfreunde Schweiz auf politischer Ebene über das Verbandsbeschwerderecht.